"Bernhard Kegels Buch ist eine Liebeserklärung." FAZ
Tiere in der Stadt – Eine Naturgeschichte
erzählt von Ameisen und Alpenseglern, von Amseln, Bakterien, Bibern und Bienen, von Bücherläusen und Bettwanzen, Dachsammern, Demodex-Milben, Diebskäfern, Flughunden, Fröschen, Haubenlerchen, Hausmardern, Greifvögeln, von Götterbäumen und Hundszahngräsern, Fuchsbandwürmern und Modermilben, Mehlschwalben und Mistbienen, von Coyoten, Varanen, Wadenstechern u. v. a. m.
in Amsterdam, Leipzig, Brisbane, Berlin, Basel, Boston, Paris, London, Rom, New York, Moskau, Chicago, Sydney, San Franzisko, Hamburg, Braunschweig, Schenectady, Salzburg, Prag, Nürnberg, Warschau, Göttingen, Zürich, Edinburgh, Dortmund, Bristol, Oxford, Bangkok, Sumbawanga und vielen anderen Städten.
479 Seiten, DuMont Verlag, Köln, 2013
PRESSESTIMMEN:
Christina Hucklenbroich, Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Bernhard Kegels Buch ist eine Liebeserklärung. Zum einen an die vielen Lebewesen unterschiedlichen Arten und Größen, die in der Großstadt heimisch sind, zum anderen an die Großstädte selbst […] in bester wissenschaftsjournalistischer Manier versammelt der Autor aufschlussreiche Studien und verbindet sie mit Anekdoten und Porträts […] die Gefahr, den biologisch wenig gebildeten Leser zu überfordern umgeht er elegant.“
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung: „Hier treten wir ihnen ohne Angst und Gier entgegen: Der Chemiker, Biologe und Jazzgitarrist Bernhard Kegel hat ein kluges Buch über Tiere in unseren Städten geschrieben […] ein Buch für alle Stadtbewohner, die Lust haben, die Augen aufzumachen.“
Aspekte, ZDF: „Mit seinem Buch "Tiere in der Stadt" stellt der Biologe und Romanautor Bernhard Kegel klar: Stadt und Natur ist kein Gegensatz, die Arten kommen und gehen. Hier findet Evolution und Anpassung buchstäblich vor der eigenen Haustür statt.“
Kontext – Sachbücher und Themen, ORF: „Es kriecht und krabbelt, piept und raschelt, zwitschert und surrt. […] Bernhard Kegels "Tiere in der Stadt" ist mehr als eine Bestandsaufnahme des urbanen Lebensraums. Der Biologe unternimmt Exkurse in die Bereiche der Archäologie und Paläontologie. […] Genauer hinschauen und hinhören – Aufmerksamkeit für Tiere in der Stadt zu schaffen, das ist Bernhard Kegel mit "Tiere in der Stadt" mehr als gelungen.“
Dirk Knipphals, DeutschlandRadio Kultur: "Gründlich recherchiert und unterhaltsam geschrieben. […] Vielleicht ist es ja das, woran man sich als Mensch am meisten gewöhnen muss: dass man, wenn man wieder einmal einem Fuchs auf einer Kreuzung begegnet, einem individuellen Tier gegenübersteht und nicht einfach einem Exemplar seiner Gattung.“
Observer: „Was Bernhard Kegels Buch herausragen lässt, ist seine Fähigkeit, Geschichten erzählen zu können.“
Berliner Morgenpost: "Eine wunderbare Parallelwelt. Taucht man in sie ein, sieht man die eigene Stadt hinterher mit neuen Augen."
"Unbedingt lesen!" Ulrich Wickert "Ein angenehmes, kluges Buch." Tobias Gohlis
Geht es in der Wissenschaft mit rechten Dingen zu?
Nach dem großen Erfolg von Der Rote erzählt Ein tiefer Fall einen neuen spektakulären Wissenschaftskrimi um den Kieler Zoologen Hermann Pauli, der von der Tiefsee in den Olymp der Forschung führt – und in dessen Abgründe. Die Geschichte des ehrgeizigen Spitzenforschers Frank Moebus und seiner folgenreichen Entdeckung ist von brisanter Aktualität.
Ein tiefer Fall, mittlerweile in 3. Auflage, erhält rechtzeitig vor Weihnachten Lob von den beiden großen Wissenschaftsmagazinen. Jury und Leser von "Bild der Wissenschaft" haben das Buch auf Platz 3 der Wissensbücher des Jahres 2012 (Kategorie Unterhaltung) gewählt. Im Dezemberheft von "Spektrum der Wissenschaft" ist eine ausführliche und sehr wohlwollende Rezension von Redakteur Frank Schubert zu lesen (s. u.).
PRESSESTIMMEN:
Spektrum der Wissenschaft: "In seinem neuesten Wissenschaftskrimi erzählt der promovierte Biologe und vielfach ausgezeichnete Autor Bernhard Kegel eine fesselnde Geschichte über Betrug in der Wissenschaft. Mit gut aufeinander abgestimmten Handlungssträngen, überzeugend gezeichneten Charakteren und einem Spannungsbogen, der sich bis zum Ende durchzieht, bereitet Kegel das Thema packend und verständlich auf. Dabei verbindet er erzählerische Fülle gekonnt mit dem Sinn fürs Wesentliche. Kegel gelingt es sehr gut, die Welt der Wissenschaft zu skizzieren, ohne dabei in ermüdende Erklärungen zu verfallen. Wohldosiert, eingebettet in die Krimigeschichte und diese sinnvoll ergänzend vermittelt er Fachwissen, Denkweisen, Hierarchien und Gepflogenheiten des Forschungsbetriebs. Wissenschaft erschein hier weder als selbstverliebte Eigenschau noch als klischeehafte Beschreibung von außen, sondern als kenntnisreich geschilderte Tätigkeit von Menschen, die Stärken und Schwächen haben. Ein empfehlenswertes Buch, das auch Laien in den Bann ziehen kann."
Bild der Wissenschaft: "Dem Biologen und erfolgreichen Schriftsteller Bernhard Kegel ist in seinem zweiten Roman um den Meeresforscher Hermann Pauli eine spannende und kenntnisreiche Mischung aus Krimi und Wissenschaftsreportage gelungen. Neben einer packenden Handlung und interessanten Personen bietet das Buch Einblicke in den neuesten Stand der biologischen Forschung, und es zeigt realistisch, wie der moderne Wissenschaftsbetrieb funktioniert: sehr aktuell. Ein ausgesprochen beunruhigendes Buch."
Ulrich Wickert, NDR Kultur "Wickerts Bücher": "Phantasie mit Wirklichkeit vermengt, äußerst spannend und lehrreich. Lesen Sie unbedingt: Bernhard Kegel, 'Ein tiefer Fall'."
Saarbrücker Zeitung: "Der Berliner Autor Kegel ist promovierter Biologie und erzählt mit fundiertem Wissen. So ist das, was er über Zellen, DNA, RNA, Molekular- und synthetische Biologie schildert, anschaulich und gut in die Handlung integriert. Und mindestens so spannend, wie die Geschichte um Manipulation und Betrug in Wissenschaft und Forschung und die Mär von einem, der auf dem Weg zur Erkenntnis Maß und Ziel verliert. Die Charaktere, ihre Antriebe, Emotionen und Nöte sind schlüssig. Eine spannende Novelle um Verheißungen und Abgründe beim Forschen."
Gen-ethischer Informationsdienst: "Ein spannendes wie auch interessantes Buch. Dem Autor kann nicht zuletzt für sein gutes Näschen gratuliert werden: Nach Guttenberg wird das Buch gerade wegen seines sicheren Blicks in die Wissenschaftswelt bestimmt – und zurecht! – seine Leserschaft finden."
Martin Halter, FAZ: "Als kritischer Beitrag zu systematischem Betrug, individuellem Versagen und "elitärem Korpsgeist" in der Wissenschaft hat Kegels Roman trotz einiger Längen und Redundanzen unbestreitbar Verdienste. Man läßt sich nicht ungern durch den Dschungel akademischer Intrigen führen und beiläufig in Craig Venters synthetische Biologie einführen."
Financial Times Deutschland: "Eigentliches Thema aber sind Lug und Trug im akademischen Betrieb, in dem sogar renommierte Experten Ergebnisse fälschen, abschreiben oder Gefälligkeitsgutachten abgeben. Der Autor kennt sich aus mit der Welt der Wissenschaft - das macht sein dickes Buch lesenswert."
Dresdner Morgenpost: "Seit Frank Schätzings 'Schwarm' ist der Wissenschaftsthriller eine eigene Kategorie geworden auf dem Buchmarkt. Deren herausragender Vertreter derzeit nicht Schätzing heißt, sondern Kegel."
Susanne Rikl, KommBuch.com: "Wie es um die Lauterkeit der Wissenschaften bestellt ist, konnte man in letzter Zeit am Beispiel mehrerer Politiker-Karrieren hautnah miterleben. Dabei ging es bei diesen Skandalen “nur” um Daten-Klau. Dass das noch die geringste Form unlauteren Wettbewerbs an den Universitäten ist, dürfte Bernhard Kegel als promoviertem Biologen vertraut sein. Auch deshalb ist dieser Krimi so spannend: Der Autor weiß, worüber er schreibt, ob fachlich oder karrieretechnisch; und in Sachen Musik kennt er sich ebenfalls gut aus: Er spielt seit Mitte der siebziger Jahre Gitarre in Berliner Jazzbands. Sein Krimi hat was von gutem Jazz."
Gregor Keuschnig, Glanz & Elend: "Kegels Buch ist nicht nur ein Kriminalroman, sondern zugleich profunde Kritik an einem Wissenschaftsbetrieb, der zuweilen droht in Plagiatsaffären, merkwürdigen Co-Autorenschaften, falschen oder gefälschten Versuchsergebnissen und einem selbstzerstörerischen Veröffentlichungszwang nach dem Motto publish or perish sukzessive seine Reputation zu verlieren. Wer sich in diesem immer mehr zum Gefälligkeitsbetrieb geratenen Mahlwerk als Aufklärer geriert, bekommt flugs das Etikett des Nestbeschmutzers angeheftet. Vor allem in diesen Momenten ist Kegels Buch spannend und sogar lehrreich, zeigt es doch eine Parallelwelt, die dem normalen Nachrichtenkonsumenten in dieser Abgrundhaftigkeit nicht bekannt ist."
Tobias Gohlis, Buchjournal: Kegels Plot führt "anschaulich und niemals langweilig durch die Abgründe des Wissenschaftsbetriebs und seine sozialen Seitenstränge… All dies gewinnt unter Kegels Feder belehrend und spannend hohe Anziehungskraft. Ein Kabinettstückchen fürs Lehrbuch, Abteilung 'Spannung halten', ist die Fallermittlung selbst … Ein angenehmes, kluges Buch."
Heide Soltau, NDR Info: "Die Geschichte überzeugt, und Hermann Pauli ist ein sympathischer Typ. Wer "Der Rote" gelesen hat, kennt ihn bereits. Autor und Wissenschaftler Kegel hat sich zu einem ernst zunehmenden Literaten entwickelt, der seinen Figuren Farbe und Kontur verleiht."
STERN: "Bernhard Kegel berichtet in seinem akademischen Thriller 'Ein tiefer Fall' sehr spannend von Lug und Trug in der wissenschaftlichen Praxis – und man lernt noch ordentlich was dabei."
FOCUS online: "Schon wie der erste Hermann-Pauli-Roman von Bernhard Kegel spielt auch «Ein tiefer Fall» im Milieu von Forschung und Wissenschaft, ein Umfeld, das dem promovierten Biologen Kegel vertraut ist. Nach dem spannenden Endzeit-Roman «Der Rote» führt «Ein tiefer Fall», eine gekonnte Mischung aus Fakt und Fiktion, in die Abgründe der Forschung."
Florian Hunger, Jüdische Zeitung: "Es ist erstaunlich, wie der für seine ebenso spannenden wie lehrreichen Romane aus der Welt der modernen Biologie hochgelobte Schriftsteller und promovierte Biologe Bernhard Kegel seit seinem fesselnden Debüt 'Das Ölschieferskelett' (1996) immer weiter über sich hinausgewachsen ist. … 'Ein tiefer Fall' ist erzählerisch eindeutig der Gipfel in Kegels bisherigem Werk und gleichzeitig derjenige unter all seinen Romane, der am stärksten die Grenzen zu anderen Genres überwindet und in jedem einzelnen davon auch für sich allein bestehen könnte."
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur: "Bernhard Kegel versteht es souverän, auch Laien in komplexe biologische Zusammenhänge einzuweisen. Er lässt seinen Roman in Kiel und Lübeck spielen, aber es ist gleichwohl keiner der zurzeit so beliebten Regionalkrimis. Ihm fehlt jede Form von Provinzialität, im Gegenteil, er führt uns in unbekannte Forschungsgebiete weltweit. … Bernhard Kegel ist ein handfest und klug geschriebener Krimi geglückt, der Fragen nach Wissenschaftsethik aufwirft, die mit dem Schluss des Krimis nicht abgeschlossen sind. Ein weiterer Vorzug."
ECHO: „Auch wenn der 500-Seiten-Schmöker mit zwei Toten beginnt, ist er weder Krimi noch Thriller, sondern ein packender Roman über die Untiefen der Wissenschaft, Redlichkeit und Betrug, Genie und Wahnsinn. Und Bezüge zum aktuellen Zeitgeschehen (Guttenberg in Deutschland, Strasser in Innsbruck) peppen das Ganze noch auf."
taz: "Der eigentliche Krimi – das sind die Intrigen der Wissenschaftswelt (...). Jedes Elektronenmikroskop-Foto lässt sich per Computer verändern, und selbst der solide Pauli gerät in Versuchung. Diese Momente sind es, die packen."
Renée Zucker, rbb Inforadio „Quergelesen“: "Das Genre des Wissenschaftskrimis ist ja nicht einfach – einerseits muss es fachlich Wissenschaftler überzeugen, andererseits darf es Laien nicht überfordern. Das löst Kegel geschickt mit der Polizei. … Das Gute an Kegels Roman ist gleichzeitig seine kleine Schwäche: man kann der Sache gut folgen, aber man stirbt nicht gerade an Atemlosigkeit vor Spannung. Dafür sind die Figuren so schlüssig wie liebenswert und man würde glatt auch noch den nächsten Hermann Pauli Roman lesen."
Weiterhin lieferbar: Der Sachbuch-Longseller
In 5. Auflage! Auf der Shortlist zum "Wissenschaftsbuch des Jahres" in Österreich!
Deutschlandradio Kultur
Mit sympathischen Tonfall und begnadetem Erzähltalent lässt uns der Autor das bunte Treiben von DNA, RNAs, Mini- und Makromolekülen des Zellkerns förmlich miterleben. Der weitgehende Verzicht auf Abbildungen ist da nur konsequent. Bernhard Kegel bedient metaphernreich das innere Auge.
Spiegel Online
Die Erforschung des Zellinneren: Da bleibt der Laie aussen vor. Es sei denn, er liest das verständliche Werk von Bernhard Kegel. Das menschliche Genom entschlüsselt, aber nicht enträtselt: ein komplizierter Schaltplan ohne Gebrauchsanweisung. Wo sind sie, die Gene für unsere Zivilisationskrankheiten? Wiese erkranken von eineiigen Zwilligen manchmal nur der eine an Krebs, Diabetes, Depression? Und können umweltbedingte Veränderungen, anders als bisher angenommen, ohne Mutation vererbt werden? Bernhard Kegel widmet sich in seinem Buch in bekannt flüssigem, elegantem Stil der schwierigen Aufgabe, die längst noch nicht abgeschlossenen Forschungen zum Zellinneren so durchsichtig zu machen, dass auch Laien sie verstehen. Vorgelesen: Die wichtigsten Bücher der Woche
