"Mögen Deine Symbionten mit Dir sein!" Angela E. Douglas


Die Herrscher der Welt – Wie Mikroben unser Leben bestimmen

Mikrobiologen revolutionieren unser biologisches Weltbild und senden einen "Aufruf an alle Lebenswissenschaftler, ihre Sicht auf die fundamentale Natur der Biosphäre signifikant zu verändern". Bernhard Kegels neues Buch illustriert anhand vieler Beispiele, dass Lebewesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze, keine Individuen sind (und es wohl auch nie waren), sondern sich aus einem großen Wirt und einer spezifischen Gemeinschaft aus vielen bis sehr vielen kleinen und kleinsten Partnerorganismen zusammensetzen. Lebewesen sind Holobionten. Mit Hilfe modernster molekularbiologischer Methoden wird der Vorhang vor einem Schauspiel gelüftet, in dem die allgegenwärtigen Mikroben eine Hauptrolle spielen, das aber weniger von Krankheit und Tod, als von Gesundheit, Kooperation und Arbeitsteilung handelt. Leben – das ist die zentrale Botschaft dieser neuen Erkenntnisse – kann man nicht alleine.

382 Seiten, DuMont Verlag, Köln, 2015

Auf der Shortlist zum "Wissenschaftsbuch des Jahres 2016" in Österreich!

Nominiert für die Wahl zum "Wissensbuch des Jahres 2015" in Deutschland!

JETZT AUCH IM TASCHENBUCH !!

 

PRESSESTIMMEN:

Fritz Habekuss, DIE ZEIT: "Wimmelbild mit Mensch. Wir sind die Krone der Schöpfung! Mit dieser Vorstellung räumt der Biologe Bernhard Kegel auf: Vor uns waren die Mikroben."

Auf der Sachbuch-Bestenliste (Platz 4 im September 2015) von Süddeutscher Zeitung und NDR: „Die Tierchen, die unsere Aufmerksamkeit für unsere Sachbuch-Liste hervorrufen, werden immer kleiner: Nach Vögeln und Ameisen sind wir nun bei den Mikroben angekommen. Die sind nun freilich überall, in uns, auf uns, um uns herum, und kaum jemand anderes kann das so anschaulich beschreiben wie Bernhard Kegel, der Chemiker und Biologe, ökologische Gutachter und, ganz nebenbei, Romanautor.“ Alexander Wang, NDR Kultur

Bild der Wissenschaft: "Die Forscher haben ein ganz neues Fenster der Biologie aufgestoßen: Ob Evolution oder Immunsystem, ob Partnersuche oder Ernährungsgewohnheiten, stets mischen die symbiontischen Mikroben entscheoidend mit. Der Bestseller-Autor Bernhard Kegel hat sich tief in das Thema gekniet, das zeigt schon die lange Literaturliste. Und ihm kommt sicher zugute, dass er Biologie und Chemie studiert hat. Doch das Beste ist: Seine beeindruckende Sachkenntnis ist kombiniert mit einem großen Erzähltalent. Kegel gelingt es, selbst die schwierigsten Zusammenhänge so zu erhellen, dass jedem Leser ein Licht aufgeht."

Peggy Freede, Spektrum der Wissenschaft, Spektrum.de: Der renommierte Wissenschaftsautor Bernhard Kegel entführt seine Leser im vorliegenden Band auf eine Reise in die aufregende Welt der Mikroorganismen. Als Biologe und versierter Buchschreiber versteht er es, ein gleichermaßen informatives wie verständliches und unterhaltsames Werk zu verfassen. Er beleuchtet das Thema aus biologischer Sicht, nicht aus medizinischer. Deshalb handelt "Die Herrscher der Welt" größtenteils von den Vorteilen, die Wirte genießen, die sich mit Bakterien und anderen Einzellern zusammentun.

Thomas Weber, FAZ: "Mit sich ist man immer in bunter Gesellschaft: Bernhard Kegel führt in seinem Buch über die Mikroben mustergültig zu Kernfragen der neuen Biologie. … Die Biologie erlebt gerade eine wahrhaft turbulente Phase, und Bernhard Kegels Buch ist ein ohne Einschränkungen zu empfehlender Führer durch diese aufregenden Zeiten."

Ulrich Bahnsen, Fritz Habekuss, DIE ZEIT: "Alle diese Kooperationen (mit Mikroben) nützen den höheren Lebewesen. Aber sie zeugen auch davon, dass sich die komplexen Zellen, als sie vor 800 Millionen Jahren entstanden, irgendwie mit den simplen Lebensformen arrangieren mussten. Sie kamen in eine Welt, die schon seit Milliarden von Jahren von Mikroben beherrscht wurde. Und das ist auch noch heute so. Die wahren Herrscher auf diesem Planeten sind unsichtbar, und sie sind viele. An diesen Gedanken sollten wir uns gewöhnen."

Norbert Lossau, DIE WELT: "Wir sind nicht allein … Bernhard Kegel präsentiert viele interessante Fakten zur Besiedlung unserer Körper durch Bakterien."

Sebastian Kiefer, Falter : Zwergtintenfische wären ihren Fressfeinden hilflos ausgeliefert, wenn nicht in einer Muskelhöhle ihrer Leiber etwas wuselte: das Bakterium Vibrio fischeri. Es bringt den Tintenfisch bei Dunkelheit zum Leuchten, und das hält Feinde ab. … Das ist eine der Geschichten, die Bernhard Kegel in seinem wunderbaren, souverän das Kleinste mit unseren größten Fragen an das Leben verbindenden Buch erzählt.

Der Standard: "Plötzlich beschleicht einen das Gefühl, dass das Leben pure Chemie, wir Menschen willenlose Marionetten dieser Kleinstlebenwesen sind und Bakterien unsere DNA fest im Griff haben, sie weiterentwickeln. Die Erkenntnisse dieses "big picture": der vernunftbegabte Mensch, der die Welt zu beherrschen glaubt, sitzt einer Illusion auf. Wir Menschen leben im Austausch mit Millionenschaften von Mikroben, wir sehen sie halt einfach nur nicht."

Deutschlandfunk: "Wir sind nicht allein. Es ist Zeit, den Menschen nicht mehr nur als Individuum zu betrachten, sondern als Holobionten. Das ist eine Gemeinschaft verschiedener Lebewesen, die sich zu einem größeren Organismus zusammen getan haben.

Um die neue ökologische Sicht auf das Leben zu verstehen, besucht der Autor Bernhard Kegel Wissenschaftler, die in Jordanien Korallen untersuchen. In griffigen Bildern beschreibt er den Alltag und die Herausforderungen im Alltag der Wissenschaftler. Seine Leser sind live dabei, wenn Forscher den Geheimnissen auf den Grund gehen.

Mit einfachen Worten rückt Bernhard Kegel die Welt der Lebewesen zurecht, so wie er sich den Wissenschaftlern seit Neuestem darstellt. Als gelernter Biologe und versierter Romanautor besitzt Bernhard Kegel das nötige Handwerkszeug, um daraus ein gleichermaßen unterhaltsames wie informatives Buch zu machen."

Bücherrundschau: "Atemberaubende Einsichten in die Welt der Mikroben."

 

 

 

"Eine Liebeserklärung." FAZ  "Ein herrliches Buch." Die Zeit  "Meisterhaft!" Bild der Wissenschaft


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Tiere in der Stadt – Eine Naturgeschichte

erzählt von Ameisen und Alpenseglern, von Amseln, Bakterien, Bibern und Bienen, von Bücherläusen und Bettwanzen, Dachsammern, Demodex-Milben, Diebskäfern, Flughunden, Fröschen, Haubenlerchen, Hausmardern, Greifvögeln, von Götterbäumen und Hundszahngräsern, Fuchsbandwürmern und Modermilben, Mehlschwalben und Mistbienen, von Coyoten, Varanen, Wadenstechern u. v. a. m.

in Amsterdam, Leipzig, Brisbane, Berlin, Basel, Boston, Paris, London, Rom, New York, Moskau, Chicago, Sydney, San Franzisko, Hamburg, Braunschweig, Schenectady, Salzburg, Prag, Nürnberg, Warschau, Göttingen, Zürich, Edinburgh, Dortmund, Bristol, Oxford, Bangkok, Sumbawanga und vielen anderen Städten.

479 Seiten, DuMont Verlag, Köln, 2013

"Wenn Sie eine Stadt wie Tokyo auf den Kopf stellten und kräftig schüttelten – Sie würden staunen, was da alles herausfiele. Nicht nur Katzen und Hunde."
                                                                           Yann Martel, Schiffbruch mit Tiger

 

PRESSESTIMMEN:

Bild der Wissenschaft : "Kegel wertet eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen aus, ordnet die Erkenntnisse ein und – vor allem – übersetzt sie in eine anschauliche Sprache. Dass er das meisterhaft kann, hat der erfolgreiche Autor von kompetenten Sachbüchern und Romanen schon vielfach bewiesen."

Freitag : "Am Ende will man fast glauben, dass wir mit den Städten dabei sind, zum Paradies zurückzukehren – zumindest für die Tiere."

Buchmarkt : „Das hat mich fast umgehauen […] Wie schön, dass Wissenschaftler in aller Welt so viel erforschen und dass jemand es uns so fabelhaft vermittelt!“

Börsenblatt des Deutschen Buchhandels : "Eine längst fällige Stadtgeschichte über die Wildnis der Urbanität."

Susanne Mayer, Die Zeit : "Das ist die gute Botschaft dieses herrlichen Buches: Du bist nicht allein! Insofern kann die Lektüre, über einen kleinen Sommer, unser Leben verändern, nämlich den Blick auf uns selbst – und die Welt um uns. Bernhard Kegel beherrscht eine Kunst, die wir oft mit Neid den angelsächsischen Sachbuchautoren zuschreiben: einen Gegenstand mit Verve und Witz, sachkundig und detailversessen sowie pointenreich zu beschreiben. Man sieht ihn auf allen vieren, wie er auf borstigen Straßentrassen die Lupe zückt oder auf der Hundekackwiese noch vor dem Frühstück Jogurtbecher eingräbt, um Käfervielfalt abzuschöpfen. Bei ihm: kein Gejammer über den Moloch Großstadt, eher die interessierte Beobachtung, dass so viele Tiere die von uns teuer errichteten, nicht immer geliebten Betongebirge als ideale Nistplätze und Wohnhöhlen verstehen, für sich. Kegel schweift viele Menschengenerationen zurück, angelt sich über Schutthalden zu Ameisenburgen durch Stadtparks lustvoll zu der Frage, warum wir immer über die Natur reden, als sei sie ein kränkelndes Tantchen. Auch damit ist nach dieser Lektüre Schluss, auch das ein Glück."

Christina Hucklenbroich, Frankfurter Allgemeine Zeitung :   „Bernhard Kegels Buch ist eine Liebeserklärung. Zum einen an die vielen Lebewesen unterschiedlichen Arten und Größen, die in der Großstadt heimisch sind, zum anderen an die Großstädte selbst […] in bester wissenschaftsjournalistischer Manier versammelt der Autor aufschlussreiche Studien und verbindet sie mit Anekdoten und Porträts […] die Gefahr, den biologisch wenig gebildeten Leser zu überfordern umgeht er elegant.“

Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung : „Hier treten wir ihnen ohne Angst und Gier entgegen: Der Chemiker, Biologe und Jazzgitarrist Bernhard Kegel hat ein kluges Buch über Tiere in unseren Städten geschrieben […] ein Buch für alle Stadtbewohner, die Lust haben, die Augen aufzumachen.“

Berliner Zeitung : "Kegels Buch ist großartig, weil es die ganze Breite darstellt und weil er uns klar macht, dass wir gar nicht für uns sein können."

 

 

 

"Unbedingt lesen!" Ulrich Wickert        "Ein angenehmes, kluges Buch." Tobias Gohlis

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Geht es in der Wissenschaft mit rechten Dingen zu?

Nach dem großen Erfolg von  Der Rote erzählt  Ein tiefer Fall einen neuen spektakulären Wissenschaftskrimi um den Kieler Zoologen Hermann Pauli, der von der Tiefsee in den Olymp der Forschung führt – und in dessen Abgründe. Die Geschichte des ehrgeizigen Spitzenforschers Frank Moebus und seiner folgenreichen Entdeckung ist von brisanter Aktualität.

 

Ein tiefer Fall , mittlerweile in 3. Auflage, erhält rechtzeitig vor Weihnachten Lob von den beiden großen Wissenschaftsmagazinen. Jury und Leser von  "Bild der Wissenschaft" haben das Buch auf Platz 3 der Wissensbücher des Jahres 2012 (Kategorie Unterhaltung) gewählt. Im Dezemberheft von "Spektrum der Wissenschaft" ist eine ausführliche und sehr wohlwollende Rezension von Redakteur Frank Schubert zu lesen (s. u.) .

 

PRESSESTIMMEN:


Spektrum der Wissenschaft : "In seinem neuesten Wissenschaftskrimi erzählt der promovierte Biologe und vielfach ausgezeichnete Autor Bernhard Kegel eine fesselnde Geschichte über Betrug in der Wissenschaft. Mit gut aufeinander abgestimmten Handlungssträngen, überzeugend gezeichneten Charakteren und einem Spannungsbogen, der sich bis zum Ende durchzieht, bereitet Kegel das Thema packend und verständlich auf. Dabei verbindet er erzählerische Fülle gekonnt mit dem Sinn fürs Wesentliche. Kegel gelingt es sehr gut, die Welt der Wissenschaft zu skizzieren, ohne dabei in ermüdende Erklärungen zu verfallen. Wohldosiert, eingebettet in die Krimigeschichte und diese sinnvoll ergänzend vermittelt er Fachwissen, Denkweisen, Hierarchien und Gepflogenheiten des Forschungsbetriebs. Wissenschaft erschein hier weder als selbstverliebte Eigenschau noch als klischeehafte Beschreibung von außen, sondern als kenntnisreich geschilderte Tätigkeit von Menschen, die Stärken und Schwächen haben. Ein empfehlenswertes Buch, das auch Laien in den Bann ziehen kann."

Bild der Wissenschaft: "Dem Biologen und erfolgreichen Schriftsteller Bernhard Kegel ist in seinem zweiten Roman um den Meeresforscher Hermann Pauli eine spannende und kenntnisreiche Mischung aus Krimi und Wissenschaftsreportage gelungen. Neben einer packenden Handlung und interessanten Personen bietet das Buch Einblicke in den neuesten Stand der biologischen Forschung, und es zeigt realistisch, wie der moderne Wissenschaftsbetrieb funktioniert: sehr aktuell. Ein ausgesprochen beunruhigendes Buch."

Ulrich Wickert, NDR Kultur "Wickerts Bücher": "Phantasie mit Wirklichkeit vermengt, äußerst spannend und lehrreich. Lesen Sie unbedingt: Bernhard Kegel, 'Ein tiefer Fall'."

Saarbrücker Zeitung: "Der Berliner Autor Kegel ist promovierter Biologie und erzählt mit fundiertem Wissen. So ist das, was er über Zellen, DNA, RNA, Molekular- und synthetische Biologie schildert, anschaulich und gut in die Handlung integriert. Und mindestens so spannend, wie die Geschichte um Manipulation und Betrug in Wissenschaft und Forschung und die Mär von einem, der auf dem Weg zur Erkenntnis Maß und Ziel verliert. Die Charaktere, ihre Antriebe, Emotionen und Nöte sind schlüssig. Eine spannende Novelle um Verheißungen und Abgründe beim Forschen."

Gen-ethischer Informationsdienst: "Ein spannendes wie auch interessantes Buch. Dem Autor kann nicht zuletzt für sein gutes Näschen gratuliert werden: Nach Guttenberg wird das Buch gerade wegen seines sicheren Blicks in die Wissenschaftswelt bestimmt – und zurecht! – seine Leserschaft finden."

Martin Halter, FAZ: "Als kritischer Beitrag zu systematischem Betrug, individuellem Versagen und "elitärem Korpsgeist" in der Wissenschaft hat Kegels Roman trotz einiger Längen und Redundanzen unbestreitbar Verdienste. Man läßt sich nicht ungern durch den Dschungel akademischer Intrigen führen und beiläufig in Craig Venters synthetische Biologie einführen."

Financial Times Deutschland: "Eigentliches Thema aber sind Lug und Trug im akademischen Betrieb, in dem sogar renommierte Experten Ergebnisse fälschen, abschreiben oder Gefälligkeitsgutachten abgeben. Der Autor kennt sich aus mit der Welt der Wissenschaft - das macht sein dickes Buch lesenswert."

Dresdner Morgenpost:  "Seit Frank Schätzings 'Schwarm' ist der Wissenschaftsthriller eine eigene Kategorie geworden auf dem Buchmarkt. Deren herausragender Vertreter derzeit nicht Schätzing heißt, sondern Kegel."

  Susanne Rikl, KommBuch.com : "Wie es um die Lauterkeit der Wissenschaften bestellt ist, konnte man in letzter Zeit am Beispiel mehrerer Politiker-Karrieren hautnah miterleben. Dabei ging es bei diesen Skandalen “nur” um Daten-Klau. Dass das noch die geringste Form unlauteren Wettbewerbs an den Universitäten ist, dürfte Bernhard Kegel als promoviertem Biologen vertraut sein. Auch deshalb ist dieser Krimi so spannend: Der Autor weiß, worüber er schreibt, ob fachlich oder karrieretechnisch; und in Sachen Musik kennt er sich ebenfalls gut aus: Er spielt seit Mitte der siebziger Jahre Gitarre in Berliner Jazzbands. Sein Krimi hat was von gutem Jazz."

Gregor Keuschnig, Glanz & Elend : "Kegels Buch ist nicht nur ein Kriminalroman, sondern zugleich profunde Kritik an einem Wissenschaftsbetrieb, der zuweilen droht in Plagiatsaffären, merkwürdigen Co-Autorenschaften, falschen oder gefälschten Versuchsergebnissen und einem selbstzerstörerischen Veröffentlichungszwang nach dem Motto publish or perish sukzessive seine Reputation zu verlieren. Wer sich in diesem immer mehr zum Gefälligkeitsbetrieb geratenen Mahlwerk als Aufklärer geriert, bekommt flugs das Etikett des Nestbeschmutzers angeheftet. Vor allem in diesen Momenten ist Kegels Buch spannend und sogar lehrreich, zeigt es doch eine Parallelwelt, die dem normalen Nachrichtenkonsumenten in dieser Abgrundhaftigkeit nicht bekannt ist."

Tobias Gohlis, Buchjournal : Kegels Plot führt "anschaulich und niemals langweilig durch die Abgründe des Wissenschaftsbetriebs und seine sozialen Seitenstränge… All dies gewinnt unter Kegels Feder belehrend und spannend hohe Anziehungskraft. Ein Kabinettstückchen fürs Lehrbuch, Abteilung 'Spannung halten', ist die Fallermittlung selbst … Ein angenehmes, kluges Buch."

Heide Soltau, NDR Info: " Die Geschichte überzeugt, und Hermann Pauli ist ein sympathischer Typ. Wer "Der Rote" gelesen hat, kennt ihn bereits. Autor und Wissenschaftler Kegel hat sich zu einem ernst zunehmenden Literaten entwickelt, der seinen Figuren Farbe und Kontur verleiht." 

STERN: "Bernhard Kegel berichtet in seinem akademischen Thriller 'Ein tiefer Fall' sehr spannend von Lug und Trug in der wissenschaftlichen Praxis – und man lernt noch ordentlich was dabei."

FOCUS online:  "Schon wie der erste Hermann-Pauli-Roman von Bernhard Kegel spielt auch «Ein tiefer Fall» im Milieu von Forschung und Wissenschaft, ein Umfeld, das dem promovierten Biologen Kegel vertraut ist. Nach dem spannenden Endzeit-Roman «Der Rote» führt «Ein tiefer Fall», eine gekonnte Mischung aus Fakt und Fiktion, in die Abgründe der Forschung."

Florian Hunger, Jüdische Zeitung:  "Es ist erstaunlich, wie der für seine ebenso spannenden wie lehrreichen Romane aus der Welt der modernen Biologie hochgelobte Schriftsteller und promovierte Biologe Bernhard Kegel seit seinem fesselnden Debüt 'Das Ölschieferskelett' (1996) immer weiter über sich hinausgewachsen ist. … 'Ein tiefer Fall' ist erzählerisch eindeutig der Gipfel in Kegels bisherigem Werk und gleichzeitig derjenige unter all seinen Romane, der am stärksten die Grenzen zu anderen Genres überwindet und in jedem einzelnen davon auch für sich allein bestehen könnte." 

Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur:  "Bernhard Kegel versteht es souverän, auch Laien in komplexe biologische Zusammenhänge einzuweisen. Er lässt seinen Roman in Kiel und Lübeck spielen, aber es ist gleichwohl keiner der zurzeit so beliebten Regionalkrimis. Ihm fehlt jede Form von Provinzialität, im Gegenteil, er führt uns in unbekannte Forschungsgebiete weltweit. … Bernhard Kegel ist ein handfest und klug geschriebener Krimi geglückt, der Fragen nach Wissenschaftsethik aufwirft, die mit dem Schluss des Krimis nicht abgeschlossen sind. Ein weiterer Vorzug."

BÜCHER:  "Der promovierte Biologe Bernhard Kegel zeigt wieder einmal, wie man einen spannenden Wissenschafts-Thriller schreibt, ohne die Wissenschaft der Sensationsgier zu opfern. Statt als einfacher Whodounit erweist sich dieses Buch als Geschichte einer tragischen Verstrickung – mit tödlichem Ausgang für die einen und gelungenem Neustart für einen anderen."

ECHO:  „Auch wenn der 500-Seiten-Schmöker mit zwei Toten beginnt, ist er weder Krimi noch Thriller, sondern ein packender Roman über die Untiefen der Wissenschaft, Redlichkeit und Betrug, Genie und Wahnsinn. Und Bezüge zum aktuellen Zeitgeschehen (Guttenberg in Deutschland, Strasser in Innsbruck) peppen das Ganze noch auf."

taz: "Der eigentliche Krimi – das sind die Intrigen der Wissenschaftswelt (...). Jedes Elektronenmikroskop-Foto lässt sich per Computer verändern, und selbst der solide Pauli gerät in Versuchung. Diese Momente sind es, die packen."

Renée Zucker, rbb Inforadio „Quergelesen“:  "Das Genre des Wissenschaftskrimis ist ja nicht einfach – einerseits muss es fachlich Wissenschaftler überzeugen, andererseits darf es Laien nicht überfordern. Das löst Kegel geschickt mit der Polizei. … Das Gute an Kegels Roman ist gleichzeitig seine kleine Schwäche: man kann der Sache gut folgen, aber man stirbt nicht gerade an Atemlosigkeit vor Spannung. Dafür sind die Figuren so schlüssig wie liebenswert und man würde glatt auch noch den nächsten Hermann Pauli Roman lesen."

 

Weiterhin lieferbar: Der Sachbuch-Longseller

Buchumschlag: Epigenetik  
Epigenetik. Wie Erfahrungen vererbt werden.
In 5. Auflage! Auf der Shortlist zum "Wissenschaftsbuch des Jahres" in Österreich!

 

Deutschlandradio Kultur

Mit sympathischen Tonfall und begnadetem Erzähltalent lässt uns der Autor das bunte Treiben von DNA, RNAs, Mini- und Makromolekülen des Zellkerns förmlich miterleben. Der weitgehende Verzicht auf Abbildungen ist da nur konsequent. Bernhard Kegel bedient metaphernreich das innere Auge.


Spiegel Online

Die Erforschung des Zellinneren: Da bleibt der Laie aussen vor. Es sei denn, er liest das verständliche Werk von Bernhard Kegel. Das menschliche Genom entschlüsselt, aber nicht enträtselt: ein komplizierter Schaltplan ohne Gebrauchsanweisung. Wo sind sie, die Gene für unsere Zivilisationskrankheiten? Wiese erkranken von eineiigen Zwilligen manchmal nur der eine an Krebs, Diabetes, Depression? Und können umweltbedingte Veränderungen, anders als bisher angenommen, ohne Mutation vererbt werden? Bernhard Kegel widmet sich in seinem Buch in bekannt flüssigem, elegantem Stil der schwierigen Aufgabe, die längst noch nicht abgeschlossenen Forschungen zum Zellinneren so durchsichtig zu machen, dass auch Laien sie verstehen. Vorgelesen: Die wichtigsten Bücher der Woche

Zum Buch Epigenetik